Ihr Lieben,
ein ganz herzliches Dankeschön für all Eure lieben Mails und Kommentare zu meinem letzten Post und die herzliche Anteilnahme. Ich war wirklich gerührt. Ein Verlust ist immer schwer zu verkraften und es braucht einfach seine Zeit. Es ist schwer die richtigen Worte zu finden und gerade hier haben wir uns immer wieder nach dem Warum gefragt. Mein Schwager wurde nur 44 Jahre und und unser ganzes Mitgefühl gilt unserem 10-jährigen Neffen. Wir sind unendlich dankbar dafür, dass er uns noch vor wenigen Wochen zur Kommunion unseres Sohnes besuchen gekommen ist und wir diese Erinnerung in unseren Herzen halten können. Es ist ein sehr persönliches Thema und ich habe lange überlegt, ob ich es hier überhaupt posten soll. Ich bin aber der Meinung, dass das Leben nicht nur aus eitlem Sonnenschein besteht und ich bin ein Mensch der auch offen sagt, wenn es vielleicht gerade mal nicht so gut läuft. Menschen die mir immer nur mit einem Lächeln im Gesicht begegnen sind mir fast unheimlich. Ich sehe weinen und traurig sein auch nicht als Schwäche, sondern als ganz große Stärke. Das gehört genauso zum Leben wie glücklich und dankbar zu sein.
Den Trauerspruch habe ich im Internet gefunden und es stand kein Verfasser dabei. Ich habe ihn mir schon vor zwei Jahren, als mein Vater gestorben ist, verinnerlicht und ich finde er ist sooo nah dran und sehr tröstend. Man muss trotz der Trauer die Augen offen halten für die schönen Dinge des Lebens und ganz getreu nach diesem Motto zeige ich Euch heute mal einen ganz kleinen Einblick ins Wohnzimmer. Wir haben es in einem ganz hellen Grauton gestrichen und die Möbel gerückt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, allerdings ist mir beim Fotografieren aufgefallen, dass es auf den Fotos nicht so schön wirkt und rüberkommt wie es tatsächlich ist. Die leere Wand über dem Sofa ist auch schon in Planung, aber da muss ich wieder mal Geduld aufbringen, bis mir DAS Teil in die Arme fällt. In meinem Kopf und vor meinen Augen ist es schon fertig :o)
Das hier sind also erst einmal ein paar Eindrücke, damit ihr ungefähr wisst wohin die Reise geht...
So, das war der erste Einblick. Mit dem Umzug des Schranks an die kleine Wand bin ich nach anfänglicher Skepsis sehr zufrieden. Er wirkt jetzt nicht mehr so verloren wie an der großen Wand und kommt trotzdem schön zur Geltung selbst wenn die Türe offen ist. Die Proportionen stimmen jetzt besser.
Am Sonntag habe ich mit der lieben Sylvia eine kleine Reise vor. Doch davon erfahrt Ihr demnächst dann mehr. Ich freue mich jedenfalls ganz dolle :o)
Bis dahin alles Liebe und einen dicken Drücker an Euch!
Eure Nicole
















